Annette Schavan
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[bearbeiten] Person
Annette Schavan, geboren 1955 in Jüchen, ist eine katholische Politikerin der Partei CDU. Annette Schavan ist ledig und kinderlos.
[bearbeiten] Ausbildung
Nach dem Abitur 1974 in Neuss absolvierte Annette Schavan ein Studium der Erziehungswissenschaft, der Philosophie und der Katholischen Theologie, welches sie 1980 mit ihrer Promotion zum Dr. phil. an der Universität Düsseldorf beendete. Anschließend war sie als Referentin bei der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk tätig und wechselte 1984 als Abteilungsleiterin für außerschulische Bildung zum Generalvikariat in Aachen. Nachdem Annette Schavan von 1987 bis 1988 Bundesgeschäftsführerin der Frauen-Union war, kehrte sie als Geschäftsführerin zum Cusanuswerk zurück und war von 1991 bis 1995 auch dessen Leiterin.
[bearbeiten] Karriere
Von 1982 bis 1984 gehörte Annette Schavan dem Stadtrat von Neuss an. Von 1994 bis 2005 war sie Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK). 1995 wurde Annette Schavan von Erwin Teufel als Kultusministerin nach Baden-Württemberg geholt. Von 2001 bis 2005 war sie als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Bietigheim-Bissingen Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Seit dem 22.11.2005 ist Annette Schavan Bundesministerin für Bildung und Forschung in der von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierung.
[bearbeiten] Zweite Siegerin
Annette Schavan gehörte bis zur Nominierung von Horst Köhler zu den möglichen Kandidaten von Union und FDP für die Kandidatur zur Wahl des Bundespräsidenten 2004. Nach der Ankündigung von Erwin Teufel, mit Wirkung zum April 2005 sowohl das Amt des Ministerpräsidenten als auch das Amt des CDU-Parteivorsitzenden in Baden-Württemberg aufgeben zu wollen, meldete Annette Schavan ihre Ansprüche auf beide Ämter an. Bei einer Mitgliederbefragung der baden-württembergischen CDU erreichte sie gegen Günther Oettinger jedoch nur 39,4 % der Stimmen und zog ihre Kandidatur zurück.
[bearbeiten] "Familiäre" Personalpolitik
Im Jahr 2008 wurde Annette Schavan dafür kritisiert[1], dass sie mit Cornelia Quennet-Thielen[2] ausgerechnet die Ehefrau des Amtsvorgängers Michael Thielen zur beamteten Staatssekretärin im Bildungsministerin machte und damit eine familiäre Personalpolitik wie in Sizilien üblich betrieb.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Helmut Lorscheid am 31.07.2008 in der NRhZ: Wie man Staatssekretärin bei Ministerin Annette Schavan wird - Bleibt alles in der Familie
- ↑ FAZ 2008: Bundesministerium für Bildung und Forschung: Cornelia Quennet-Thielen neue Staatssekretärin