Bernd Neumann
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[bearbeiten] Persönliches
Bernd Neumann, geboren 1942, ist ein Politiker der Partei CDU aus Bremen. Bernd Neumann ist verheiratet und hat zwei Kinder.
[bearbeiten] Karriere
Bernd Neumann hat ein Lehramtsstudium in Bremen absolviert und bis 1971 als Lehrer gearbeitet. Bernd Neumann war von 1967 bis 1973 Vorsitzender der JU Bremen, deshalb auch Mitglied des Landesvorstandes der CDU Bremen und war seit 1979 landesvorsitzender der CDU Bremen. Seit 1975 gehört Bernd Neumann dem Bundesvorstand der CDU an.
1987 konnten sich die Bremer glücklich schätzen, Bernd Neumann mit einem Mandat im Bundestag endlich in den Bundespolitik abgeschoben zu haben, wo er unter Helmut Kohl von 1991 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium war. Nach der verlorenen Wahl 1998 war Bernd Neumann bis 2005 Obmann der CDU/CSU-Bundestagfraktion im Ausschuss für Kultur und Medien.
Seit November 2005 gehört Bernd Neumann dem Kabinett von Angela Merkel als Kulturstaatsminister an.
[bearbeiten] Bücherverbrennungen
Am 3. November 1977 beriet die Bremer Bürgerschaft einen Mißbilligungsantrag der CDU-Fraktion, weil im Schulunterricht Gedichte eines Juden vorgetragen wurden, der auch noch Kommunist war (Erich Fried). Die CDU beantragte die umgehende Streichung, im besonderen des Gedichts »Die Anfrage«, aus den Lehrplänen. Neumann begründete diesen Vorstoß als Fraktionsvorsitzender, indem er zur Bücherverbrennung aufrief: »So etwas würde ich lieber verbrannt sehen«.
Na wie immer ist die Wirklichkeit etwas komplizierter. Vielleicht immer erst mal nachlesen. Die Äußerung war ohne wenn und aber vollkommen indiskutabel. Aber er hat sich öffentlich und persönlich entschuldigt und Fried hat die Entschuldigung angenommen.»Neumann zu Fried«
[bearbeiten] Fremdenfendlichkeit
Im Wahlkampf 2003 pöbelte er gegen Grüne, die mehr Grünanlagen forderten mit den Worten »die Freunde Mehmet und Ahmet (bräuchten) mehr Fläche zum Grillen«.
[bearbeiten] Links
kielanwalt's mepHisto-bLAWg 28.02.2006: Ein Volk potentieller Rechtsbrecher ...
Peter Mühlbauer in Telepolis am 27.02.2006: Der Kulturinquisitor
Heinrich Wefing in der FAZ am 22.02.2006: Hundert Tage und keine Idee
Rainer B. Schossig im DLF am 22.11.2005: Bernd Neumann wird neuer Staatsminister für Kultur und Medien
Sven Felix Kellerhoff in der Berliner Morgenpost am 24.11.2005: Bernd Neumann stellt Kritik an Erich Fried klar