Ernst Albrecht
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[bearbeiten] Persönliches
Ernst Albrecht, geboren 1930, ist ein Politiker im Ruhestand der Partei CDU aus Niedersachsen. Er ist der Vater von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Seit dem Lungenkrebstod seiner Frau Heidi-Adele (74) im Jahr 2002 ist er verwitwet. Auch zwei seiner Kinder starben bereits an Krebs (Benita-Eva mit 11 Jahren 1971 und Lorenz mit 49 Jahren 2005).
[bearbeiten] Karriere
1954 war Ernst Albrecht Abgesandter der Montanunion, 1958 Kabinettschef bei der EWG-Kommission, 1969 Generaldirektor der EG, seit 1970 Mitglied des Landtages in Niedersachsen und von 1971 bis 1976 Geschäftsführer beim Keksproduzenten Bahlsen.
1976 wurde Ernst Albrecht als Oppositionskandidat mit Stimmen aus der sozialliberalen Regierungskoalition überraschend zum Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Ministerpräsidenten von Niedersachsen Alfred Kubel (SPD) gewählt, was er bis 1990 blieb.
[bearbeiten] Leistungen
In Albrechts Amtszeit als Ministerpräsident wurde die Entscheidung für den Landkreis Lüchow-Dannenberg als „Nuklearzentrum“ des Landes Niedersachsen getroffen. Dies sollte ursprünglich neben einem Zwischenlager für Atommüll bei Gorleben auch das zentrale deutsche Atommüllendlager, ein neues Atomkraftwerk an der Elbe bei Langendorf und eine Wiederaufbereitungsanlage für Uranbrennstäbe in Dragahn umfassen. In seine Amtszeit fällt auch der fingierte Sprengstoffanschlag „Celler Loch“ auf ein Gefängnis in Celle.