Franz Müntefering
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[bearbeiten] Person
Franz Müntefering ist ein römisch-katholischer Politiker der Partei SPD.
[bearbeiten] Familie
Franz Münteferings Vater war Landwirt, seine Mutter Hausfrau. Franz Müntefering ist seit 1995 in zweiter Ehe mit Ankepetra Müntefering verheiratet. Aus der geschiedenen ersten Ehe stammen zwei Töchter; die jüngere ist die Schriftstellerin Mirjam Müntefering.
[bearbeiten] Wesen
Franz Müntefering, oft auch einfach Münte genannt, ist Seele der SPD. Keiner versteht das Befinden der Mitglieder der SPD wie der Franz. Münte wird als ehrliche Haut und treuer Diener der Partei wahrgenommen.
[bearbeiten] Heuschrecken
Hervorgetan hat Münte sich Anfang 2005 durch einen Vergleich von Private Equity Fonds mit Heuschrecken, die alles kahlfressen und dann weiterziehen. Ungeachtet dessen hat Franz Müntefering vorher als Verkehrsminister die Autobahnraststätten von Tank&Rast an eben eine solche Heuschrecke verkauft.
Im Zuge seiner Kapitalismuskritik griff Franz Müntefering außerdem den Chef der Deutschen Bank und Angeklagten im Prozeß um millionenschwere Korruption bei Abfindungszahlungen im Zuge der Mannesmann-Übernahme, Josef Ackermann, an, weil dieser trotz eines guten Unternehmensergebnisses angekündigt hat, Tausende von Arbeitsplätzen ins Ausland zu verlagern, um eine noch bessere Rendite zu erzielen.
Analog zu den Heuschrecken in der Wirtschaft hat sich bei den Institutionen der öffentlichen Hand der Begriff Madenwerk etabliert.
[bearbeiten] Bundestagswahl 2005
Nach der Bundestagswahl 2005 hat Münte am 10. Oktober 2005 zusammen mit Gerhard Schröder, Edmund Stoiber und Angela Merkel ausgehandelt, dass die SPD Angela Merkel in einer großen Koalition zur Bundeskanzlerin wählen würde.
[bearbeiten] Rücktritt als Parteivorsitzender
Am 31.10.2005 fand im Parteivorstand eine Kampfabstimmung um die Nominierung von Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel zum Generalsekretär der SPD statt, den der Franz vorgeschlagen hat. Nachdem Andrea Nahles die Abstimmung zur Nominierung zur Generalsekretärin mit 23 zu 14 Stimmen gewonnen hat, kündigte Münte an, am 15. November auf dem Parteitag der SPD nicht wieder als Parteivorsitzender zu Kandidieren. Sein Nachfolger als Parteivorsitzender wurde Matthias Platzeck.
[bearbeiten] Leistung als Arbeitsminister
Seit Novemer 2005 sorgt Franz Müntefering als Bundesarbeitsminister mit einem Grundgehalt von 13.500 Euro monatlich dafür, dass es Arbeitslosen mit 345 Euro monatlich nicht zu gut geht.
[bearbeiten] Rücktritt als Arbeitsminister und Vizekanzler
Am 13.11.2007 hat Franz Müntefering seinen Rücktritt als Bundesarbeitsminister und Vizekanzler bekannt gegeben. Er begründete dies mit der Krebserkrankung seiner Frau Ankepetra.
[bearbeiten] Wahlversprechen
Davon, dass Politiker sich an Wahlversprechen halten, hält Franz Müntefering nichts. Der Tagesspiegel schrieb am 29.08.2006: Müntefering bezeichnete es als "unfair", dass die Koalitionsparteien an ihren Versprechen im Wahlkampf gemessen würden.
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 13.11.2007: [Franz Müntefering weggetreten]