Günter Lenz
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[bearbeiten] Person
Günter Lenz, geboren am 26.07.1959 in Hannover, ist ein deutscher Politiker der Partei SPD aus Niedersachsen und Mitglied des niedersächsischen Landtags. Günter Lenz ist verheiratet und hat zwei Kinder.
[bearbeiten] Ausbildung, Beruf, VW
Günter Lenz ist Vorsitzender des Betriebsrats von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover und Mitglied im Aufsichtsrat bei VW. Jahrelang war er im Gesamtbetriebsrat an der Seite seiner Langjährigen Freunde Hans-Jürgen Uhl Wolfsburg und Gerhard Kakalick Betriebsratvorsitzender VW Kassel.
Nach dem Besuch des Gymnasiums machte Lenz eine Ausbildung zum Werkzeugmacher. Nach 15-monatigem Grundwehrdienst absolvierte er 1985 seine Meisterprüfung und schloss 1991 ein Studium zum Betriebswirt ab. Zwischen 1982 und 1995 nahm er an einem berufsbegleitenden Weiterbildungsstudium in Arbeitswissenschaften an der Universität Hannover teil. Bis zu seiner Wahl in den Landtag ist Lenz bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover beschäftigt, seine Tätigkeit als Betriebsratsvorsitzender (seit 1998) übt er weiterhin aus.
[bearbeiten] Parteikarriere
Seit 1982 ist Lenz Mitglied der SPD. Seit 1989 ist er Vorsitzender des Bezirksvorstandes Hannover der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD. Im März 2003 wurde Lenz über die Landesliste in den Niedersächsischen Landtag gewählt.
[bearbeiten] Rücktritt
Am 15.06.2007 hat Günter Lenz bekannt gegeben, dass er sein Landtagsmandat niederlegt und seine Ämter bei VW ruhen lässt.
[bearbeiten] Vorwürfe
Günter Lenz bestreitet die Vorwürfe. Der niedersächsische SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner hat ihm noch Anfang Juni 2007 den Rücken gestärkt. Er gehe davon aus, dass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen folgenlos bleiben, sagte Wolfgang Jüttner.
[bearbeiten] Anklage?
Der Focus berichtete Anfang Juni 2007 davon, dass wegen Lustreisen auf Firmenkosten eine Anklage gegen den VW-Betriebsrat und SPD-Politiker Günter Lenz geplant sei. Die Ermittler sollen ihm Beihilfe zur Untreue vorwerfen. Günter Lenz soll die Dienste von Prostituierten bei Reisen nach Asien auf Konzernkosten in Anspruch genommen haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig bestritt gegenüber dem NDR, dass eine Anklage wegen Beihilfe zur Untreue geplant sei.
[bearbeiten] "Unterorganisator"
Günter Lenz wurde am 14.06.2007 von Ex-VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer als Zeuge im Prozess gegen Hans-Jürgen Uhl schwer belastet und bei einer Sexparty auf Firmenkosten in Hannover als eine Art «Unterorganisator» bezeichnet.
[bearbeiten] Untreue
Am 09.08.2007 berichtete live-PR.com von einem akzeptierten Strafbefehl über 11.250 Euro wegen Untreue:
"Wegen Beihilfe zur Untreue in zwei Fällen erließ das Amtsgericht Wolfsburg einen Strafbefehl über eine Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu jeweils 250 Euro, wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Donnerstag mitteilte. Lenz akzeptiert die Strafe und verzichtet auf Rechtsmittel. Ihm war zur Last gelegt worden, 2001 und 2002 bei Reisen des Betriebsrats in Südkorea und Indien je einmal Dienste einer Prostituierten in Anspruch genommen zu haben, die von VW bezahlt wurden."
[bearbeiten] Weblinks
live-PR.com am 09.08.2007 (von ddp)Lenz in VW-Affäre zu Geldstrafe von 11 250 Euro verurteilt
NDR am 14.06.2007: VW-Affäre: Abgeordneter Lenz vor Rücktritt
Ad-Hoc-News am 14.06.2007 basierend auf dpa: SPD-Landtagsabgeordneter Lenz in VW-Affäre schwer beschuldigt
NDR am 05.06.2007: Jüttner stärkt Lenz in VW-Affäre den Rücken
bkz-online am 02.06.2007: Laut «Focus» Anklage in VW-Affäre gegen SPD-Politiker Lenz geplant