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Horst Köhler

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Horst Köhler bei der Fernsehansprache vom 01.08.2005

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Persönliches

Horst Köhler, geboren 1943, ist ein Politiker der Partei CDU. Horst Köhler wuchs in Ludwigsburg auf, hat bis 1969 Politik und Volkswirtschaft in Tübingen studiert, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

[bearbeiten] Politische Karriere

Horst Köhler begann seine politische Karriere 1976 als Mitarbeiter im Bundeswirtschaftsministerium. Horst Köhler trat 1981 in die CDU ein und ging in die Staatskanzlei der Landesregierung von Schleswig-Holstein unter Gerhard Stoltenberg. Von 1982 bis 1990 war Horst Köhler Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium, von 1990 bis 1993 dann verbeamteter Staatssekretär. Von 1993 bis 1998 war er Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Von 1998 bis 2000 war er Chef der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in London. Im Jahr 2000 wurde Horst Köhler vom SPD-Politiker Gerhard Schröder spektakulär als erster deutscher Chef des IWF durchgesetzt.

Am 23.05.2004 wurde Horst Köhler als von Angela Merkel und Guido Westerwelle gegen Wolfgang Schäuble durchgedrückter Kandidat zum Bundespräsidenten von Deutschland gewählt.

[bearbeiten] CDU-Stab

Obwohl Horst Köhler's CDU-Mitgliedschaft ruht, so ist sein Umfeld doch stark parteiisch durchsetzt. Der Tagesspiegel berichtete 2005[1]:

"Köhlers Büroleiterin Elisabeth von Uslar arbeitete einst bei Angela Merkel, sein Sprecher Martin Kothé für Guido Westerwelle. Auch der Leiter des Präsidialamtes, Michael Jansen, ist seit 1965 CDU-Mitglied. Jansens Loyalität, heißt es von verschiedener Seite, sei aber über alle Zweifel erhaben und gelte zuvorderst dem Staat. Kritischer werden schon die Verbindungen gesehen, die die Leiterin der Innenabteilung, Cornelia Quennet-Thielen, ins Adenauer-Haus hat. Eine Besetzung, wie Insider meinen, die ausschließlich etwas mit dem Parteibuch zu tun gehabt habe. Quennet-Thielen hatte einst in Bonn im CDU-geführten Umweltministerium gearbeitet."

[bearbeiten] Politische Leistung

Am 21.07.2005 hat Horst Köhler Neuwahlen zum Bundestag ausgerufen. Während seiner Amtszeit erregte der Ökonom Köhler großes Aufsehen durch verschiedene Kommentierungen zu tagespolitischen Fragen und Versuche, die Politik weiter auf dem neoliberalen Weg zu halten: Der Reformprozess muss weitergehen, kein Nachlassen bei den Reformen usw. Horst Köhler meinte, bereits mehreren vom Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Gesetze die Unterschrift verweigern zu müssen.

[bearbeiten] Seilschaften

In Tübingen war Horst Köhler Mitglied einer Studentenverbindung. (Quelle wiki, aber von welcher eigentlich?)

[bearbeiten] Besonderheiten

Auffallend ist der starre Blick von Horst Köhler auf jüngeren Bilddokumenten wie zum Beispiel bei der Fernsehansprache vom 01.08.2005.

[bearbeiten] Zitate

Die bestehende föderale Ordnung ist überholt. (Mein Parteibuch: 21.07.2005)

[bearbeiten] Quellen

  1. Axel Vornbäumen am 18.6.2005 im Tagesspiegel: Das verletzte Oberhaupt

[bearbeiten] Links

Brief des Parteibuches an Horst Köhler

Von „http://mein-parteibuch.com/wiki/Horst_K%C3%B6hler

Diese Seite wurde bisher 3.380-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 31. Juli 2008 um 08:21 Uhr geändert.


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