Hubertus Heil
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[bearbeiten] Person
Hubertus Heil, geboren 1972 in Hildesheim, ist ein Politiker der Partei SPD aus Peine in Niedersachsen. Es wird ihm nachgesagt, dass er recht geschickt darin sei, überzeugende Reden zu schreiben.
[bearbeiten] Beruf
Unklar ist, ob Hubertus Heil inzwischen eine abgeschlossene Ausbildung hat. Wie Hans-Joachim Selenz im März 2006 im Artikel "Pinocchio Hubertus Heil" offengelgt hat, hatte er sich damals erst zum Examen angemeldet, obwohl er vorher bereits in der Öffentlichkeit als Diplom-Politologe bezeichnet wurde.
[bearbeiten] Karriere
Hubertus Heil war von 1994 bis 1998 Mitarbeiter im Landtag von Brandenburg. Gleichzeitig war er von 1995 bis 1997 Geschäftsführer der AfA der SPD Brandenburg. Seit 1998 sitzt er im Bundestag, von 2002 bis 2004 im Vorstand der Bundestagsfraktion und war obendrein von 2003 bis 2005 Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Telekommunikation und Post.
Nach der Bundestagswahl 2005 unterlag im SPD-Bundesvorstand in einer geheimen Abstimmung um die Kandidatur zum Generalsekretär der vom damaligen Parteivorsitzenden Franz Müntefering vorgeschlagene Kajo Wasserhövel Andrea Nahles, woraufhin Franz Müntefering ankündigte, nicht erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren und Andrea Nahles überrascht ihren Verzicht auf die Kandidatur als Generalsekretärin erklärte.
Der Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, erklärte sich kurze Zeit später, nach einem Gespräch mit Kurt Beck, bereit, als Parteivorsitzender der SPD zu kandidieren und schlug Hubertus Heil als Generalsekretär vor.
Während Matthias Platzeck auf dem Karlsruher Parteitag im November 2005 mit 99,4% der Delegiertenstimmen zum Parteivorsitzenden der SPD gewählt wurde, erreichte der von ihm als Generalsekretär vorgeschlagene Hubertus Heil lediglich 61,7%.
Journalisten erklärten das vergleichsweise schlechte Abschneiden von Hubertus Heil damit, dass ihm angelastet, Mitglieder im Parteivorstand ermutigt zu haben, Andrea Nahles gegen den Wunsch des beliebten Parteivorsitzenden Franz Müntefering zur Kandidatin für das Amt der Generalsekretärin zu wählen.
Nach dem Karlsruher Parteitag wurde Unmut darüber bekundet, dass Hubertus Heil Teile seiner schwachen Rede bei der großartigen Rede des Parteivorsitzenden Matthias Platzeck abgekupfert habe.
[bearbeiten] Vorwurf der Skandalisierung des VW-Skandals
Hubertus Heil wird am 28.02.2005, als erste Anzeichen des VW-Skandals bekannt wurden, von Newsclick wie folgt zitiert:
"Es gibt einen Unterschied zwischen echten Skandalen und Dingen, die skandaliert werden, obwohl sie gar nicht skandalös sind."
[bearbeiten] Seilschaften
Hubertus Heil gehört zu den Gründungsmitgliedern der Netzwerker gennanten Seilschaft Netzwerkberlin in der SPD und war von 2003 bis 2005 deren Sprecher.
[bearbeiten] Familiäre Bindung zum Lobbyismus
Hubertus Heil war von April 2003 bis Oktober 2005 Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Telekommunikation und Post. Seine Frau, Solveig Orlowski, arbeitet als Leiterin des Hauptstadtbüros für den Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Sie, die vorher auch für die SPD gearbeitet hatte, folgte in dieser Funktion Harald Geywitz nach, der früher ebenfalls für den Landesverband der SPD Brandenburg gearbeitet hatte und inzwischen zu AOL gewechselt ist.
[bearbeiten] Links
Mein Parteibuch am 18.03.2006: Leserbrief eines Schülers an die Peiner Allgemeine Zeitung
Hans-Joachim Selenz am 13.03.2006: Pinocchio Hubertus Heil
Mein Parteibuch am 16.11.2005: Ein fiktives Telefongespräch
Carsten Volkery berichtet bei Spiegel Online vom Parteitag aus Karlsruhe
Bericht im Stern zum SPD Parteitag in Karlsruhe
Hans-Joachim Selenz am 08.11.2005: SPD-General Heil und das KZ-Drütte
Reiner Silberstein am 28.02.2005 bei Newsclick: Böse Worte aus den eigenen Reihen