Johannes Pflug
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[bearbeiten] Person
Johannes Andreas Pflug, geboren am 08.04.1946 in Duisburg, ist deutscher Politiker der Partei SPD und Mitglied des Bundestages.
[bearbeiten] Familie
Johannes Pflug ist verheiratet und hat zwei Kinder.
[bearbeiten] Konfession
Johannes Pflug ist eigenen Angaben zufolge evangelisch[1].
[bearbeiten] Transatlantiker
Johannes Pflug ist eigenen Angaben zufolge sowohl Mitglied in der Transatlantiker-Seilschaft Atlantik-Brücke als auch Mitglied im Rotary-Club Duisburg-Alte Abtei[1].
[bearbeiten] Leben und Beruf
Nach der mittleren Reife 1963 machte Johannes Pflug zunächst eine Lehre und besuchte dann die Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen in Essen, die er 1969 als Diplom-Ingenieur (FH) für Vermessungstechnik beendete. Währenddessen hatte Pflug auch das Abendgymnasium besucht und bestand hier 1970 das Abitur.
Nachdem er 1969 in den gehobenen technischen Dienst der Stadt Duisburg eingetreten war, war Pflug von 1971 bis 1980 nebenamtlich als Realschullehrer tätig. Anschließend studierte er an der Universität Dortmund Physik und Volkswirtschaftslehre. Von 1984 bis 1998 war er dann als Abteilungsleiter und Handlungsbevollmächtigter bei den Stadtwerken Duisburg tätig.
[bearbeiten] Politkarriere
Seit 1965 ist Johannes Pflug Mitglied der SPD und war von 1990 bis zum 3. März 2006 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Duisburg.
Von 1975 bis 1979 gehörte Johannes Pflug dem Stadtrat von Duisburg und von 1980 bis 1998 dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an. Von 1992 bis 1998 war Johannes Pflug stellvertretender Vorsitzender des SPD-Bezirks Niederrhein.
Seit 1998 sitzt Johannes Plfug für den Wahlkreis Duisburg II im Deutschen Bundestag. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er 61,6 % der Erststimmen[2]. Er ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und der Interparlamentarischen Union.
Im Bundestag war Johannes Pflug zunächst stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe. Nachdem er von 2002 bis 2005 auch Vorsitzender der Deutsch-Südasiatischen Parlamentariergruppe war, ist er seit 2005 Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe. Johannes Pflug war von Januar 2003 bis Oktober 2005 außerdem Sprecher des Fraktionsgesprächskreises GUS und ist seit November 2005 Sprecher des Gesprächskreises "Südasien - Südostasien" der SPD-Bundestagsfraktion.
[bearbeiten] Anti-Chinesische Propaganda
Johannes Pflug beteiligte sich im März 2008 mit einer öffentlichen Forderung nach einem Wirtschaftsboykott gegen China aktiv an der blutigen transatlantischen Propaganda-Kampagne[3] zur Destabilisierung Chinas über die Förderung von Separatismus in der chinesischen Provinz Tibet[4].
[bearbeiten] Weitere Pöstchen
Johannes Pflug ist Mitglied der Aufsichtsräte des Evangelischen Krankenhauses Bethesda zu Duisburg gGmbH und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH sowie Mitglied des Verwaltungsrates des Duisburger Institutes für Umwelttechnik und Analyse[1].
[bearbeiten] Weitere Mitgliedschaften
Johannes Pflug ist weiterhin Mitglied in der Europaunion, bei EUROSOLAR, der IG BCE, der AWO, bei den Naturfreunden, im Natur- und Umweltschutzbund (NABU), in der Kulturstiftung Nordrhein-Westfalen und in der Duisburger Universitätsgesellschaft sowie Kurator und Ehrenbürger der Gerhard Mercator Universität Duisburg[1].
[bearbeiten] Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Deutscher Bundestag: Biografie Johannes Pflug
- ↑ http://bundestag.de/blickpunkt/104_Dossier/0507/0507020.html
- ↑ Mein Parteibuch am 21.03.2008: Wenn Bilder lügen
- ↑ Radio Utopie am 26.03.2008: SPD und NATO-Lobby drohen China mit Energie-Embargo
[bearbeiten] Weblinks
Dieser Artikel basiert auf Wikipedia Johannes Pflug unter GNU-FDL