Marion Caspers-Merk
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Person
Marion Caspers-Merk geb. Caspers am 24. April 1955 in Mannheim) ist eine deutsche Politikerin der Partei SPD.
[bearbeiten] Kompetenz
Wie Marion Caspers-Merk selbst am 26.10.2006 anläßlich der Fragestellung, warum die jüngst beschlossenen Reformen der Krankenversicherung bei Bürgern so schlecht ankommen, erläuterte, hat Marion Caspers-Merk als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium zwar keinen blassen Schimmer vom Risikostrukturausgleich der Krankenkassen, aber dafür kann sie Politik und deshalb sitzt sie da, wo sie sitzt. Diese Aussage ist im Kess-Weblog auf Video zu sehen.
[bearbeiten] Position
Sie ist seit 2005 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit und war von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung. Von 2001 bis 2005 war sie außerdem Drogenbeauftrage der Bundesregierung.
[bearbeiten] Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur 1974 absolvierte Marion Caspers-Merk ein Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, welches sie 1980 als Magister Artium (MA) beendete. Sie war dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin, als Dozentin in der Erwachsenenbildung und schließlich als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl sowie an der Evangelischen und Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Freiburg/Breisgau tätig.
[bearbeiten] Partei
Seit 1972 ist sie Mitglied der SPD und seit 1990 Mitglied im SPD-Kreisvorstand Lörrach. 2005 wurde sie in den Parteivorstand der SPD gewählt.
[bearbeiten] Abgeordnete
Von 1980 bis 1990 war sie Mitglied im Gemeinderat von March im Breisgau. Seit 1990 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 1997 bis 2001 Mitglied im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion. Bei der 1990 und 1994 ist Marion Caspers-Merk über die Landesliste Baden-Württemberg und danach stets als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Lörrach - Müllheim in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 43,7 % der Erststimmen.
[bearbeiten] Öffentliche Ämter
Von 2001 bis 2005 war sie Drogenbeauftrage der Bundesregierung. Nach der Bundestagswahl 2002 wurde sie am 22. Oktober 2002 als Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 2005 wurde sie am 23. November 2005 in der jetzt von Bundeskanzlerin Angela Merkel geleiteten Bundesregierung zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit ernannt.
[bearbeiten] Seilschaften
Marion Caspers-Merk ist Mitglied im Leitungskreis des Seeheimer Kreises.
[bearbeiten] Weblinks
Kess am 26.10.2006: Reformen werden von Bürgern nicht akzeptiert – Schuld sind die Medien