Rheinischer Kapitalismus
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Der rheinische Kapitalismus war das Erfolgsmodell während der Zeit des kalten Krieges in Westdeutschland. Bonn am Rhein war Regierungssitz. Eine gemäßigte Form des Kapitalismus wurde in Westdeutschland angewendet, die auch unter der Bezeichnung soziale Marktwirtschaft bekannt ist.
Ein wesentliches Kennzeichen des rheinischen Kapitalismus war, dass es zu Beginn eine einigermaßen ausgeglichene Vermögensverteilung gab, jedoch keine Superreichen wie in der heutigen Zeit. Es gab Wohlstand für alle. Jeder Bürger hatte die Chance, angemessenen Wohlstand für sich selbst zu erarbeiten und die Früchte der eigenen Arbeit zu genießen. Durch die Sozialbindung des Eigentums war gewährleistet, dass Eigentum nicht schrankenlos angehäuft werden konnte.
Im Laufe der Jahrzehnte haben einige wenige Bürger extreme Vermögen angehäuft. Aus dem rheinischen Kapitalismus wurde im Laufe der Jahrzehnte der moderne Feudalismus.