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Sigmar Gabriel

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Sigmar Gabriel ist ein Politiker der SPD aus dem Bezirk Braunschweig in Niedersachsen. Sigmar Gabriel ist geschieden und hat eine Tochter Saskia aus einer früheren Beziehung. Er lebt in Goslar zusammen mit Ines Krüger, die seit 2002 in der Personalabteilung von VW arbeitet.

[bearbeiten] Karriere

Bereits seit 1976 war er bei den Falken, Bezirk Braunschweig, aktiv. Seit 1977 ist Sigmar Gabriel Mitglied der SPD.

1987 bis 1998 war Gabriel Mitglied des Kreistages des Landkreises Goslar und von 1991 bis 1999 Ratsherr der Stadt Goslar. Von 1990 bis 2005 war Gabriel Mitglied des Landtages von Niedersachsen und dort ab 1997 stellvertretender Vorsitzender und von 1998 bis 1999 sowie von 2003 bis 2005 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

Als 1998 Gerhard Schröder Bundeskanzler wurde, rückte zunächst der Braunschweiger Gerhard Glogowski, "Glogo", in das Amt des Ministerpräsidenten von Niedersachsen nach. Nachdem Glogo 1999 wegen Korruptionsvorwürfenden Job verlor, rückte Sigmar Gabriel nach, bevor er wiederum das Amt bei der nächsten Wahl an seinen Herausforderer Christian Wulff von der CDU verlor. Im Wahlkampf um die Bestätigung im Amt des Ministerpräsidenten von Niedersachsen ist Sigmar Gabriel im Jahre 2003 dadurch aufgefallen, dass er deutlich gegen die Politik seines Vorgängers im Amt, Gerhard Schröder, als Bundeskanzler Stellung bezogen hat. Von 2003 bis 2005 war Sigmar Gabriel stellvertretender Landesvorsitzender von Niedersachsen, seit 2003 ist er Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig. Um ihm auch Bundespolitisch irgendwas anzubieten, wurde Sigmar Gabriel 2003 zum Beauftragter für Popkultur und Popdiskurs der SPD ernannt, was er gegenwärtig aber nur nebenbei macht.

Am 22. November 2005 wurde Sigmar Gabriel Bundesumweltminister in der großen Koalition unter Angela Merkel und vertritt so nun die Interessen des Verband europäischer Automobilhersteller, Acea, in der Bundesregierung.

[bearbeiten] 35.000 Euro aus der Landeskasse für Teilnahme an Talkshows bezahlt?

In der Lübeck-Zeitung steht etwas von 35.000 Euro, die das Land Niedersachsen angeblich dafür zahlte, dass Sigmar Gabriel zu Sendungen wie „Sabine Christiansen“ und „Berlin Mitte“ eingeladen wurde.

Im Tagesspiegel vom 06.02.2004 heißt es dazu, „Focus Online“ berichtete, der Geschäftsführer der Berliner Firma fts media GmbH, Thomas Schröder, habe bestätigt, insgesamt 35.000 Euro vom Land Niedersachsen erhalten zu haben. Unter anderem habe er Gabriel in Talkshows wie „Berlin-Mitte“ (ZDF) und „Sabine Christiansen“ (ARD) vermittelt. Sigmar Gabriel sowie Sabine Christiansen bestreiten die Vorwürfe, die Redaktion von „Berlin-Mitte“ betont, über die Einladungen entscheide nur die Redaktion.

[bearbeiten] Strafanzeige wegen des Verdachts auf Meineid

In der gleichen Woche der Vereidigung zum Bundesumweltminister wurde gegen ihn eine Strafanzeige wegen Meineids gestellt, worin ihm vorgeworfen wurde, im November 2003 einen dubiosen Auftrag über 100.000 Euro vom damaligen VW Personal-Chef Peter Hartz als Gefälligkeit für die Vertragsverlängerung von Peter Hartz als Personalvorstand von VW erhalten zu haben und darüber an Eides statt die Unwahrheit versichert zu haben. Am 19.01.2006 gab die Staatsanwaltschaft Braunschweig bekannt, dass sie kein Ermittlungsverfahren gegen Sigmar Gabriel einleiten werde, weil sie es nicht als strafbar ansieht, dass Sigmar Gabriel in einer eidesstattlichen Versicherung vor Gericht möglicherweise objektiv die Unwahrheit gesagt habe.

[bearbeiten] Abmahnung gegen Mein Parteibuch

Am 26.08.2006 hat Sigmar Gabriel den Betreiber von Mein Parteibuch durch eine Anwältin der Kanzlei Buse Heberer Fromm aufgefordert, sich bei einer Strafe von 20.000 Euro für jeden einzelnen Fall der Zuwiderhandlung dazu zu verpflichten, es zu unterlassen, Fotos von Sigmar Gabriel zu verbreiten, die mit der Bildunterschrift "Ich will auch zu den Nutten, Herr Hartz" versehen sind. Die Unterwerfungserklärung von Mein Parteibuch kann sich Sigmar Gabriel nun stolz wie Oskar an die Wand hängen.

[bearbeiten] Gescheitert bei der Wahl ins Präsidium

Im November 2007 ist Sigmar Gabriel bei der Wahl ins SPD-Präsidium gescheitert.

[bearbeiten] Informationsstörfälle

Beim Nicht-Bau eines Funkmasten in Gadenstedt gab es im niedersächsischen Kommunalwahlkampf 2006 einige Informationsstörfälle, die wegen Urlaub auftraten.

[bearbeiten] Seilschaften

Innerhalb der SPD gilt Sigmar Gabriel als einer der führenden Köpfe der Netzwerk und gehört zum Leitungskreis des Seeheimer Kreises.

[bearbeiten] Links

Mein Parteibuch am 05.11.2007: Sigmar Gabriel muss leider draußen bleiben

DPMS-Info am 05.11.2007: Ich will auch ins SPD-Präsidium

Hans-Joachim Selenz am 06.09.2006: Gabriel und die Urlaubszeit

Mein Parteibuch am 03.09.2006: Informationsstörfälle

Mein Parteibuch am 26.08.2006: Abmahnung von Sigmar Gabriel, dem Bundesumweltminister

Mein Parteibuch am 18.01.2006: Kein Ermittlungsverfahren gegen Sigmar Gabriel

Mein Parteibuch am 05.01.2006: VW und kein Ende: was ist eigentlich aus der Verleumdungsklage von Sigmar Gabriel geworden?

Jan-Philipp Hein am 19.12.2005 in der taz: Der Autominister

Hans-Joachim Selenz 2005: Wortlaut der Strafanzeige gegen Gabriel, Pischetsrieder, Piech und Liesen

Mein Parteibucham 24.09.2005 : Affentheater von Sigmar Gabriel und dem SPD Netzwerk Berlin

Mein Parteibuch am 27.11.2005: Strafanzeige wegen Meineid gegen Sigmar Gabriel

Lübeck Zeitung am 19.11.2005: Veruntreuen, Betrügen, Hinterziehen, Klauen... - Die kleinen Kavaliersdelikte unser Volksvertreter

SZ am 08.02.2005: Gabriel-Lebensgefährtin bei VW eingestellt

Baseblog 2005: xttp://www.deutsch.baseface.com/?p=20 Fat Siggy - Bald weg? (Link wegen Abmahnung durch Sigmar Gabriel entfernt)

Der Tagesspiegel am 06.02.2004: Berater soll Sigmar Gabriel Talkshowauftritte vermittelt haben

Mobbing Gegner Wiki: Sigmar Gabriel

Wikipedia: Nahezu kritikfreier Artikel zu Sigmar Gabriel

Von „http://mein-parteibuch.com/wiki/Sigmar_Gabriel

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