Stern
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[bearbeiten] Medium
Der Stern ist eine 1948 von Henri Nannen gegründete wöchentlich erscheinende Zeitschrift aus Hamburg, die es mit seichten Themen auf eine verkaufte Auflage von etwas mehr als einer Millionen Exemplaren pro Woche bringt und gehört damit zu den auflagenstärksten wöchentlichen Zeitschriften in Europa.
[bearbeiten] Zielgruppe
Obwohl der Stern sich selbst gern als Konkurrenz zum BND-Hausblatt Spiegel sehen würde, verbindet der Stern auflagenträchtige Unterhaltung mit schnell recherchiertem Sensationsjournalismus und schneidet auch mal politische Themen an.
[bearbeiten] Eigentümer
Der Stern wird vom Verlag Gruner+Jahr herausgegeben, der seinerseits zu Bertelsmann gehört.
[bearbeiten] Chefredaktion
Die Chefredakteure des Stern sind Andreas Petzold und Thomas Osterkorn, der Journalist Hans-Ulrich Jörges ist stellvertretender Chefredakteur.
[bearbeiten] Stern-TV
Seit dem 1990 gibt es zum Stern auch eine Fersehsendung, Stern-TV, die von Günther Jauch moderiert wird, immer Mittwoch abends auf RTL läuft und wegen der Ausstrahlung gefälschter Beiträge häufig auch Märchenstunde genannt wird. Stern-TV erreicht Einschaltquoten von bis zu drei Millionen Zuschauern, was einem Marktanteil von teilweise mehr als 20 Prozent entspricht. Inzwischen wird Stern-TV von Günther Jauchs Firma i&u TV produziert.
[bearbeiten] Qualitätsmängel
In der Vergangenheit ist der Stern ebenso wie Stern-TV durch schlecht recherchierte und gänzlich gefälschte Artikel und Beiträge aufgefallen.
[bearbeiten] Hitlertagebücher
1983 hat der Stern unter Leitung des damaligen Chefredakteurs Peter Koch von Konrad Kujau gefälschte Hitlertagebücher veröffentlicht, weil er keine Zeit mit einer Prüfung auf Echtheit verschwendet hat.
Anmerkung eines anonymen Nutzers mit der IP 217.81.54.160 dazu: Das stimmt nicht. Die Tagebücher wurden geprüft und zwar gleich von mehreren auch ausländischen Spezialisten. Die Ergebnisse (nämlich die Echtheit) waren auch richtig. Dazu muss man eines wissen: Die Tagebücher wurden mit "orginalen" Hitlerschriftstücken aus der Zeit zwischen 1942-45 verglichen, welche im Staatsarchiv lagerten (Seltenheit, denn es gibt so gut wie keine Schriftstücke von ihm aus dieser Zeit). Aufgrund dieses Vergleichs wurden sie für echt befunden. Hier wusste man jedoch noch nicht, dass der Tagebuchfälscher schon Jahre zuvor diese angeblichen orginal Schriftstücke, die er aber selbst geschrieben hat, ins Staatsarchiv geschläust hat mit der Absicht irgendwann mit Hitlertagebüchern zu kommen, die dann auf Echtheit mit diesen Dokumenten verglichen werden. Darauf kann man einfach nicht kommen und das hat auch nichts mit schlechter Prüfung zu tun.
Anmerkung von Mein Parteibuch: Tatsächlich war es leicht, die Fälschungen auch als Fälschungen zu erkennen, nur hat der Stern eben aus Sensationsgier viel zu wenig Zeit in die Prüfung der Echtheit der Hitlertagebücher investiert. Nun denn, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
[bearbeiten] Miethaie
Bei einer Under-Cover ermittelten Geschichte über Vermieter und Entmieter in Berlin ist dem Stern nicht aufgefallen, dass die angeblichen Miethaie Mitarbeiter der Berliner Mietergemeinschaft waren, obwohl diese als Kontaktdaten die Adresse und Telefonnummer der Berliner Mietergemeinschaft angegeben hatten.
[bearbeiten] Michael Born
Aufgrund fehlender Wahrheitsprüfungen hat Stern-TV öfter mal gefälschte Beiträge des später verurteilten Fernsehfälschers Michael Born gesendet.
[bearbeiten] Links
Mein Parteibuch am 11.01.2008: Lecker Medical One im Stern
NDR 1996: Der Fernsehfälscher Michael Born