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Verlagsgruppe Holtzbrinck

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Wesen

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und besteht als Holding seit dem Jahr 1971. Sie ist eines der großen Medienunternehmen Deutschlands (80 Firmen) mit globaler Präsenz. 2004 erwirtschaftete sie einen Umsatz von ca. zwei Milliarden Euro. Gesellschafter der Verlagsgruppe Holtzbrinck sind die Geschwister Stefan von Holtzbrinck und Monika Schoeller. Stefan von Holtzbrinck ist Vorsitzender der Geschäftsführung, Jochen Gutbrod sein Stellvertreter. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Prof. Lehmann.

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck wurde 2002 durch die angestrebte Fusion mit Berliner Medien in weiten Kreisen bekannt, welche 2003 untersagt wurde. Im Oktober 2005 beschloss die Verlagsgruppe den Verkauf ihrer Anteile am Berliner Verlag (Berliner Zeitung).

[bearbeiten] Größe

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck machte 2007 mit etwa 13.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2.5 Mrd Euro.

[bearbeiten] Leitung

Vorsitzender der Geschäftsführung ist Stefan von Holtzbrinck, stellvertretender Vorsitzender ist Jochen Gutbrod.

[bearbeiten] Unternehmensgeschichte

Der Grundstein der Verlagsgruppe war die Stuttgarter Hausbücherei, gegründet 1948 von Georg von Holtzbrinck (1909–1983). Sie firmierte ab ca. 1959 unter Deutscher Bücherbund.

In den 1960er-Jahren folgten der S. Fischer Verlag und Beteiligungen an Rowohlt, Droemer Knaur und Kindler sowie der Einstieg bei der Saarbrücker Zeitung und beim Handelsblatt – was Anlass zur Gründung der Holding gab.

Mitte der 1980er-Jahre begann die Ausdehnung in das englischsprachige Ausland, zunächst in die USA (mit der Übernahme der Verlage Scientific American und Henry Holt), und seit Mitte der 90er Jahre durch die Großakquisition Macmillan (mit der bekannten Zeitschrift Nature) in die Länder des Commonwealth sowie in die Märkte Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Der Deutsche Bücherbund wurde verkauft, um stärker in elektronische Medien investieren zu können.

Der Holtzbrinck-Konzern kaufte am 3. Januar 2007 die StudiVZ Ltd. Ein Pressesprecher erklärte, der Preis liege „über 50 Millionen Euro, aber deutlich unter 100 Millionen“, was von zahlreichen Medien bezweifelt wurde. Laut SPIEGEL wurden „rund 100 Millionen Euro“[1] bezahlt. Laut Focus habe der Axel-Springer-Verlag in letzter Minute selbst noch 120 Millionen Euro geboten[2].

Im Januar 2007 beteiligte sich Holtzbrinck Ventures an erento.

Im Juli 2007 kaufte die Internettochter des Verlags, die Holtzbrinck eLAB GmbH, die beiden Internetportale Netdoktor.de und Golem.de der Netzeitung-Gruppe von der BV Deutschen Zeitungsholding.

[bearbeiten] Unternehmensbereiche

Die Verlagsgruppe gliedert sich in vier Bereiche:

Wichtige Beteiligungen in den einzelnen Bereichen:

[bearbeiten] Quellen

  1. SPIEGEL ONLINE: Community-Millionendeal: Holtzbrinck schnappt sich StudiVZ
  2. Holtzbrinck schnappt sich StudiVZ auf heise online, 3. Januar 2007
  3. Holtzbrinck kauft weiter ein: myphotobook gehört nun zur Verlagsgruppe im Medienrauschen Blog, 21. Mai 2007

[bearbeiten] Weblinks

Wikipedia: Verlagsgruppe Holtzbrinck

Von „http://mein-parteibuch.com/wiki/Verlagsgruppe_Holtzbrinck

Diese Seite wurde bisher 902-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 13. März 2008 um 10:02 Uhr geändert.


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