Wolfgang Tiefensee
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[bearbeiten] Person
Wolfgang Tiefensee, geboren 1955 in Gera, ist ein Politiker der Partei SPD.
[bearbeiten] Karriere
Wolfgang Tiefensee ist katholisch, leistete seinen Wehrdienst in der DDR deshalb als Bausoldat ab und engagiert sich erst seit 1989 in der Politik.
1995 trat Wolfgang Tiefensee in die SPD ein. Von 1998 bis 2005 war Wolfgang Tiefensee Oberbürgermeister von Leipzig. Im November 2005 trat er als Bundesverkehrsminister in das Kabinett von Angela Merkel ein.
[bearbeiten] bfb
Wie die Berliner Zeitung am 27.04.2004 zum Leipziger Betrieb für Beschäftigungsförderung berichtete, beschwerte der städtische Angestellte Ulrich Ingenlath sich schriftlich bei Wolfgang Tiefensee. Dass er unter Druck gesetzt werde, dass dem Stadtrat ein Minus verschwiegen werde, dass der "bfb" Rechtsbruch begehe. Eine Antwort habe er erwartet. Außerdem steht da:
"Das Regierungspräsidium bescheinigte dem Oberbürgermeister ein verjährtes Dienstvergehen. Tiefensee hatte warnende Hinweise von Rechnungsprüfern für sich behalten."
[bearbeiten] Sächsischer Sumpf
Erstaunlich ist im sächsischen Sumpf, dass Wolfgang Tiefensee als langjähriger Oberbürgermeister von Leipzig und Aufseher über die LWB so gar nicht mitbekommen haben will, was in Leipzig eigentlich los war. Was er da hätte mitbekommen können, schrieb beispielsweise die Berliner Zeitung am 15.06.2007.
[bearbeiten] Kommentar von Ulrich Ingenlath
Als kommunaler Angestellter habe ich Hr. Tiefensee im Mai 2002 über diverse Betrugssachverhalte/Straftabestände in seinem Verantwortungsbereich informiert (ABM-Betrug, zeugenrechtliche Nötigung durch Amtsleiter der Stadt Leipzig, Arbeitnehmerüberlassungsbetrug, sexuelle Belästigung im Dienst durch Vorgesetzte etc.). Hr. Tiefensee antwortet grundsätzlich nicht auf schriftlich formulierte dienstliche Hinweise. Zu meiner Zeit wurde seitens des kommunalen Eigenbetriebes bfb, für den Hr. Tiefensee eigenbetriebsrechtlich verantwortlich zeigte, systematisch Betrug in Millionenhöhe begangen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig stellte zumindest bis 2004 in aller Regel Verfahren ein, die rechtswidriges Handeln von Leipziger Kommunalpolitikern betreffen. Als damaliger Leipziger OBM ließ Wolfgang Tiefensee Mitarbeiter jedoch sofort arbeitsrechtlich unter Druck setzen, wenn diese nicht bereit sind, über schwerwiegende Rechtsverstösse der Leipziger Verwaltung Stillschweigen zu bewahren.
Ulrich Ingenlath, ehemals Mitarbeiter der Stadt Leipzig ( www.bfb-betrug-leipzig.de.vu )
[bearbeiten] Keine Kenntnis von Prostituierten im Rathaus
Bei Bild Online vom 04.06.2007 ist zu lesen:
"Sein Vorgänger, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (52, SPD) ließ mitteilen, dass er „keine Kenntnis von Prostituierten im Rathaus und solchen Treffen“ hätte."
[bearbeiten] Stadtkämmerer
Der Spiegel schrieb dazu in Ausgabe 25/2007:
"In einem für Juli anberaumten Prozess gegen seinen ehemaligen Stadtkämmerer, dem Vorteilsannahme vorgeworfen wird, ist der Ex-Leipziger als Zeuge geladen. Der Vorgang soll möglichst diskret gehalten werden. Der Minister wird am Amtsgericht Berlin-Tiergarten vernommen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit."
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 16.11.2007: Eiertanz von Wolfgang Tiefensee
Hans Peter Schütz am 31.10.2007 im Stern: Tiefensee in Nöten - Das Wunderkind hat's vergeigt
Duckhome am 29.09.2007: Tiefensees Kampf gegen die deutschen Bürger
Andreas Wassermann und Steffen Winter im Spiegel 25/2007 (via Staatshehlerei-Forum): "Wer will was vertuschen?"
Ulrich Ingenlath im Forum zu Frontal21 am 19.06.2007: Ähnliche Erfahrungen mit Leipziger `Machtverhältnissen´ gemacht
Grit Hartmann am 15.06.2007 in der Berliner Zeitung: Auf Fallhöhe
Bild Online am 04.06.2007: Sex-Orgien im Leipziger Rathaus
Alexander Wendt am 13.10.05 im Focus: Wolfgang Tiefensee - Scheinriese im Kabinett
Grit Hartmann am 27.04.2004 in der Berliner Zeitung: Der Spielverderber